Dieser Eintrag hat etwas auf sich warten lassen… Ich hoffe, dass ich mich von nun an wieder regelmässiger ans Berichteschreiben wagen werde. Aber etwas Pause tut manchmal gut.

 

 

 

 

 

Die Saison 2013 hat begonnen. Die Weltmeisterschaften in Finnland, und damit das Hauptziel, sind aber noch ein gutes Stück entfernt. Entsprechend befinde ich mich trainingsmässig noch im Aufbau. Zufrieden sein kann ich trotzdem. Seit Beginn dieses Monats bin ich nahezu alle physischen Beschwerden losgeworden. Nach etwa einem Jahr mit unregelmässig starken Schmerzen an der Patellasehne macht das Trainieren wieder viel mehr Spass. Zwar ist das Problem vielleicht noch nicht ganz überwunden – schliesslich hatte ich schon mehrere Rückfälle. Doch bin ich nun zuversichtlich, mit dem begleitenden Beinachsentraining (Krafttraining) an der Ursache etwas verbessern zu können.

 

Auch die ersten Wettkämpfe verliefen gut. Der Weltcup-Block im Januar in Neuseeland zwang zu einer etwas anderen Formplanung. Doch anscheinend konnte ich gut damit umgehen. Die physischen Tests deuten auf ähnliche Voraussetzungen hin wie im letzten Jahr. An den Cross Schweizermeisterschaften erreichte ich den guten 4. Rang und im Laufbandstufentest hielt ich mich in etwa gleich lange oben wie immer. Wenn ich berücksichtige, dass der Durchhaltewille beim x-ten Test nicht mehr ganz so hoch ist wie noch zu Juniorenzeiten, so kann das durchaus auch positiv gewertet werden…

 

Mit dem Trainingslager in Süditalien und der Nachtmeisterschaft ist nun auch die OL Saison lanciert. Es gibt noch einige Details, an denen ich arbeiten will. Gerade die Tage im Küstenwald an der MOC haben mir noch Defizite aufgezeigt. Doch die Probleme sind durch Feinabstimmungen zu beheben. Grundsätzlich läuft es schon ganz gut.

 

Mit Silber im gestrigen Lauf an der NOM muss ich meine Ambitionen für die lange Nachtstrecke an der Tiomila wohl begraben. In der Klub-internen Selektion (OK Tisaren) hat sich Matthias Kyburz durchgesetzt. Mal schauen – vielleicht muss ich ja nun die Schlussstrecke laufen… Überzeugt von seinen Klammer-Fähigkeiten hat mich aber mein Bruder Jonas. Nun habe ich das endlich selbst einmal erfahren – und muss zugeben, dass er mich schon etwas beeindruckt hat. Eine Stunde lang hat er sich festgekrallt und ist mir eisern gefolgt. Wenn wir noch etwas die Startphase üben und noch am Stehvermögen arbeiten, können wir Matthias Kyburz eventuell doch noch am Tag einsetzen.

 

 

Wettkämpfe der letzten Wochen:

 

Cross Schweizermeisterschaften

 

 MOC Italien, Mitteldistanz

 

 MOC Italien, Langdistanz

 MOC Italien, Sprint

 NOM