Normalerweise ist es unter uns Brüdern eher eine Seltenheit, dass alle zufrieden sind, wenn ich am meisten abbekommen habe…
Die diesjährige Team OL Meisterschaft war da vielleicht eine Ausnahme und vielleicht bisher unser bester Wettkampf in dieser Form. Niemand hatte einen grösseren Fehler begangen, die Missverständnisse konnten noch ausgeräumt werden bevor sie Zeit kosteten und alle liefen wir mit gutem Tempo. Mehr als Silber wäre nicht möglich gewesen.

 

 
An der Staffel Schweizermeisterschaft vor einem Monat scheiterte das Familien Team wieder einmal, krankheitsbedingt, schon vor dem Start. Florian Wittwer ersetzte Benedikt aber so gut, dass trotzdem eine Medaille herausschaute. Für die TOM am Sonntag war Bik aber wieder gesund und entsprechend bereit.

Wie jedes Jahr legte ich den Start hin – und leider auch ein paar wertvolle Sekunden zum fünften Posten. Die zwei Kleinen sorgten für die Taktik und begaben sich in Position für die Ablösungen. Weil wir generell eher lange Teilstrecken absolvierten, waren die Pausen entsprechend etwas länger. Ein kleines Missverständnis mit den Ablösungen klärten wir noch am Posten 10, danach lief alles wie am Schnürchen. Bik übernahm den Batch am hintersten und letzten Teil der Bahn, Jonas und ich absolvierten die gestreckten Partien. Meine Einsätze waren besser verteilt als auch schon und ich fühlte mich frisch bis zum Ende.

 

 

Auch sonst bin ich gut gestartet in meine Trainingssaison 2013. Bereits habe ich einen ersten Block des Ausdauertrainings hinter mir und kann mich langsam an die hohen Umfänge wagen. Wichtiger als in anderen Jahren sind aber sicher auch die schnellen Trainings. Bereits in zwei Monaten startet die Weltcup-Saison mit Wettkämpfen in Neuseeland. Ich freue mich sehr, wieder einmal ausserhalb Europas einen internationalen Wettkampf zu bestreiten.